Sarnen Pfarrkirche St. Peter und Paul 2024/II/29

Das bestehende Instrument von Orgelbau Späth 1972 soll ersetzt werden, da sowohl die klanglichen als auch die technischen Aspekte nicht befriedigen und auch mit aufwendigen Sanierungen nicht überzeugend verbessert werden können.

Von der historischen Orgel (1846) der Orgelbauer Franz Anton und Johann Nepomuk Kiene sind nur noch die Prospekt-Elemente vom Hauptkranz an aufwärts erhalten geblieben, zudem die oberen Abschluss-Kränze der drei Rundtürme. Die historischen Elemente sind massgebend für die Konzeption des neuen Instruments, da sie den „Rahmen“ des zu rekonstruierenden Gehäuses definieren.

Der wunderbare Kirchenraum bietet ein optimales Umfeld für die neue Orgel. Die Akustik ist sehr gut und die Empore bietet genügend Platz für eine überzeugende Aufstellung des neuen Instruments. Insbesondere kann durch das Vorziehen der Orgelfront die Rückwand der Orgel von der Kirchenmauer getrennt und dadurch eine klimatische Zirkulationszone geschaffen werden, die gleichzeitig auch für die optimale Zugänglichkeit des neuen Orgelwerks genutzt werden kann. Die Eliminierung des freistehenden Spieltisch-Korpus und die Integration der Spielanlage in den Orgelunterbau schaffen zudem eine flexible Freifläche, die das Zusammenmusizieren mit Solisten, Ensembles und Chören wesentlich erleichtert.

Die Arbeiten am neuen Instrument starten Anfang 2024 und die Einweihung ist für den 17. November 2024 geplant.

Sarnen Staffelei

Sarnen Prospekt

Hauptwerk I

Bourdon16'
Principal8'
Hohlflöte8'
Doppelflöte8'
Octave4'
Spitzflöte4'
Quinte2 2/3'
Flautino2'
Terz1 3/5'
Mixtur V2'
Clarinette8'

Schwellwerk II

Viola da Gamba8'
Cor de nuit8'
Konzertflöte8'
Vox coelestis8'
Fugara4'
Traversflöte4'
Sesquialtera II2 2/3'
Piccolo2'
Larigot1 1/3'
Trompete8'
Oboe8'
Tremulant

Pedal

Principalbass16'
Subbass16'
Octavbass8'
Violoncello8'
Choralbass4'
Fagott16'
Trompete8'